GESUNDHEIT TO GO

thumb-green-smoothie

Die Deutschen essen zu wenig Obst und Gemüse. Laut einer Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung essen 59% der Befragten weniger als 250g Obst am Tag. Empfohlen werden 400-800g. Sind Smoothies die Lösung?

Die kleinen Fläschchen mit buntem Fruchtpüree stehen mittlerweile in jedem Supermarkt. Kritiker bemängeln allerdings, dass sich hinter dem Hype weniger gesundheitlicher Nutzen verberge, als die Hersteller den Konsumenten glauben lassen wollen. Bittere Nachrichten für all jene, die glauben, sich mit einem spontanen Smoothie zwischendurch etwas Gutes zu tun. Durch Verarbeitung und Aufkonzentrierung gehen die nützlichen Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe meist verloren.

Aufgrund ihrer hohen Energiedichte und dem enthaltenen Fruchtzucker sind Smoothies nicht als Nahrungsergänzung zu betrachten. Wirft man einen Blick auf die Nährstoffangaben der Fertig-Smoothies fällt auf, dass diese oftmals locker mit jenen einer vollwertigen Mahlzeit mithalten können. Nur dass ein Teller Nudeln mit Gemüse uns deutlich stärker sättigt, als die hübschen bunten Fruchtpürees. Daher betrachten viele das Obst aus der Flasche auch als Getränk und weniger als eine Mahlzeit. Die Verwunderung ist spätestens dann groß, wenn die Waage mit immer größeren Zahlen um sich wirft, obwohl man sich doch vermeintlich gesund ernährt. Der zweite Blick aufs Etikett entlarvt noch eine weitere Erklärung: Zucker. In einem herkömmlichen Frucht-Smoothie, ob nun abgefüllt in der Flasche oder frisch püriert in einer der schnieken Saftbars, stecken gerne einmal überraschend große Mengen Obst. Etwa ein Apfel, eine Banane, 5 Aprikosen, 200 Gramm Trauben… Wann hast du das letzte Mal eine solch große Menge an Obst in ihrer ursprünglichen Form gegessen?

Das tun wir üblicherweise selten, da wir wesentlich schneller satt wären. Hauptsächlich, weil das Volumen der Früchte in dieser Form größer ist, aber auch, weil das Kauen unserem Gehirn das Signal sendet, dass wir Nahrung zu uns nehmen. Beim Trinken sämig pürierter Smoothies fällt dieser Effekt leider weg. Doch auf wenn das Volumen durch das Pürieren abnimmt, bleibt die Anzahl der enthaltenen Kalorien bestehen.

Wer jedoch nicht zu den industriell hergestellten Produkten sondern selbst zum Mixer greift, kann von den gesundheitsfördernden Eigenschaften von Obst und Gemüse auch beim Genuss von Smoothies durchaus profitieren. Wichtig ist, die Faustregeln von Blattgemüse und Obst im Verhältnis 1:1 einzuhalten. Denn gerade grünes Gemüse wie Spinat, Gurken, Löwenzahn oder Kohl wirken aufgrund ihres Chlorophyllgehalts entzündungshemmend und unterstützen die Entgiftung des Körpers. Die in Artischocken, Radicchio und Rucola enthaltenen Bitterstoffe aktivieren außerdem das Immunsystem und dämpfen Heißhunger auf Süßes. Das beigefügte Obst sollte stets mit Schale verarbeitet werden. Denn gerade darin sind die wertvollen Inhaltsstoffe enthalten. Um den Smoothie dennoch fein und sämig zu bekommen, lohnt es sich mitunter, in einen leistungsstarken Mixer zu investieren. Dann sind die praktischen Fruchtshakes nicht nur lecker, sondern auch gesund.

Mein Lieblingssmoothie für Eilige:

  • ½ Banane
  • ½ Apfel
  • ½ Avocado
  • 1 TL Hanfsamen
  • 1 große Hand voll Spinat
  • 200 ml Wasser

 

 

Health to go

Germans don’t eat enough fruits and vegetables. According to a survey published by DGE says that 59% of the respondents eat less that 250g fruits per day. DGE recommends an amount of 400 to 800g. Are smoothies an alternative?

You can find the small bottles with the colorful fruit puree in every supermarket by now. But critics say that there is less use for your health behind this hype than expected. Bad news for everyone who thought that a spontaneous smoothie from time to time would have positive aspects for health and body. While the production and the concentration process important vitamins, minerals, fibres and secondary phytochemicals are getting lost.

Due to their high energy density and the containing fructose, smoothies should be considered as a drink or a dietary supplement. If you look at the ingredients of those to-go-smoothies, you will see that there will often have alsmost as much calories as a whole meal. However a plate of noodles with vegetables is much more filling than a small bottle of smoothie. Nonetheless certain people are still surprised that they are gaining weight even though they assume their diet to be healthy. It’s worth to have another look! And you fill certainly find another surprise: sugar. Lots of sugar! An average smoothie, no matter if you buy them at the supermarket or at one of those fancy juice bars, often contains a huge amount of fruit. For example one apple, one banana, five apricots, grapes… When have you been eating such a big amount of fruit in its orginal form for the last time?

That’s something we do rarely since we would be full very quick. Mainly because the fruits‘ original volume is much bigger. Furthermore everytime we chew, a little signal is sent to our brain that informs our organism that we consume food. Unfortunately drinking a sweet and smooth fruit drink doesn’t have the same effect on our brain. However the amount of calories stays the same even though the volume changed.

Please don’t worry, there are some good news too. If you decide to make your own smoothies, they can actually have a positive effect. But you should always keep in mind that an healthy smoothie should always contain as many green vegetables as fruits. Especially green vegetables, such as spinach, cucumbers, kale or dandelion can have a positive effect due to their chlorophyll contents. Furthermore you should always add your fruits with skin. As you might already now, you can find the majority of the healthy ingredients within the skin. To get the puree smooth though, you should invest in a powerful mixer.

For my favorite late-minute-smoothie you will need:

  • ½ banana
  • ½ apple
  • ½ avocado
  • 1 tablespoon hemp seed
  • A fistful of spinach
  • 200ml water

 

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