LOVE – BALI DIARY #3

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Jetzt habe ich schon ausgiebig über Balis köstliche Küche geschwärmt und ganz offen darüber gesprochen, was mir so gar nicht gefallen hat. Es wird also Zeit für die Dinge, die Bali wirklich liebenswert machen.

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Darauf, dass Bali unheimlich vielfältig ist, bin ich im ersten Post bereits eingegangen – luxuriös und einfach, wunderschön und schmutzig, traditionell und modern. Um zumindest einen Teil all dieser Facetten kennenzulernen, empfiehlt sich eine Reisedauer von mindestens zwei Wochen. Schon alleine, um auch die lange Anreise wieder wett zu machen.

Ein gutes Beispiel für die Vielfalt Balis sind auch die Strände. Je nach dem auf welche Seite der Insel es einen verschlägt, sind auch die Strände ganz unterschiedlich. Etwa in Hinblick auf die Menge an Touristen, die ihre Sonnenschirme aneinanderreihen, auf die Stärke der Wellen oder überhaupt den Zugang zum Wasser. Uluwatu etwa ist mit seiner Steilküste zwar ein Paradies für Surfer, dadurch jedoch weniger ein Hotspot für Schwimmer und Sonnenanbeter.

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Surfen am Kuta Beach

Wir haben uns mit unserer Homebase am Kuta Beach einen Strand ausgesucht, der bekannt dafür ist, dass hier die Nächte lang und die Stimmung ausgelassen ist. Sicher spielt es eine große Rolle, dass wir vor und nicht während der Hauptsaison auf der Insel waren, aber ich habe Kuta Beach als gar nicht so überlaufen empfunden, wie angenommen. Und wer es gerne gesellig mag, der wird Kuta Beach und die unzähligen Möglichkeiten für einen Sundowner am Strand lieben.

Genauso hoch ist übrigens auch die Dichte an Surf-Schulen und –Lehrern hier am Strand. Wer wie ich immer schon einmal aufs Board wollte, ist hier genau richtig. Eine liebe Arbeitskollegin von mir sagte vorab „die Balinesen kriegen wirklich jeden aufs Brett“ und meine eigene Feldstudie gab ihr damit nur Recht. Selbst ich stand bereits nach dem dritten Versuch meine erste Welle, wenn auch eher schlecht als recht. Für Einsteiger definitiv eine Empfehlung – auch weil eine Stunde für umgerechnet etwa 12 Euro absolut fair ist.

Von der rasanten Welle rüber zum tosenden Wasserfall. Wer Lust und Zeit hat, kann so eine zweiwöchige Reise in einer Wasserfall-Schnitzeljagd verwandeln, so viele atemberaubende Wasserfälle hat Balis Natur zu bieten. Einer von ihnen, der noch dazu auch ohne große Wandertour sehr gut zu erreichen ist, ist der Tibumana Waterfall in der Nähe von Ubud. Hier kann man gut und gerne etwa Zeit verbringen und dem tosenden Wasser lauschen. Allerdings sollte man dabei nicht vergessen, dass es bereits um 18 Uhr dunkel wird und die Dämmerung meist sehr schnell hereinbricht. Also lieber schon vorab etwas Zeit einplanen.

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Reisterrassen und Bukit Campuhan in Ubud

Gut verbinden lässt sich der Tibumana Waterfall mit einem Besuch in Ubud, inklusive Besichtigung der Reisfelder. Eine zugegeben sehr touristische Attraktion, jedoch darf diese einfach bei keiner Balireise fehlen. Und der Anblick der satten grünen Bögen, die sich wie ein Kunstwerk in den Hang schmiegen, weiß man auch wieso.

Ebenfalls von dort gut erreichbar ist der Bukit Campuhan oder auch Campuhan Ridge Walk. Ein gut zwei Kilometer langer Trekkingpfad, der sich hoch erhoben durch die grüne Natur Ubuds schlängelt und einen großartigen Ausblick mit sich bringt. Am Anfang und am Ende des Pfades warten kleine Cafés mit Erfrischungen auf die fleißigen Wanderer.

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Neben Indien, Nepal und Mauritius ist Bali die einzige Region mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Gut erkennbar ist das an der Fülle der hinduistischen Tempel und Opfergaben, die man überall am Straßenrand entdecken kann. Viele gerade größere Tempelanlagen können von Touristen besichtigt werden. Wie überall auf der Welt gehört es sich auch hier, vorher in Erfahrung zu bringen, welche Kleiderordnung und Verhaltensregeln für den Besuch für den Besuch einer solchen Glaubensstätte angebracht sind. Ehrlicherweise abraten würde ich von einem Besuch von Tanah Lot. Nicht weil der Tempel, erbaut auf einem Felsen kurz vor der Küste, nicht ein ganz besonderer Anblick ist. Sondern eher, weil das darum herum erbaute Touristencenter fürchterlich anstrengend und die Anlage selbst in der Nebensaison viel zu voll ist.

Dann schon eher treiben lassen, durch Balis Städte, Wälder und magische Orte. Denn das ist ja eigentlich, was Bali ausmacht, dieser ganz besonders Vibe, den man spüren kann, wenn man sich auf diese Insel einlässt. Dann versteht man auch, warum so viele, die einmal nach Bali kamen, für immer bleiben.

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Bukit Campuhan

The first part of my Bali Diary was dedicated to the delicious Balinese food. The second one was a little confession about the things I did not like about Bali. So now it’s time to focus on all the good things again, that make Bali as magical as it is.

I already mentioned in my previous posts, that Bali is pretty various – luxurious and simple, beautiful and dirty, traditional and modern. To discover at least some of all these facetes, you should plan no less than two weeks for your trip to Bali. At least to make up fort he long trip from Europe to Bali.

A good example for Bali’s variety are the beaches. Dependin on which side oft he island you currently are, every beach is different to the next one. For example when it comes to the number of tourists that unfold their towels next to you, the height of the waves or at even the access to the water itself. Uluwatu for example is famous for its rough cliffs that make this corner of the island a famous spot for surfers. You will not find many sunlovers or swimmers here though.

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Surfing at Kuta Beach

With chosing Kuta Beach for our holiday homebeach, we decided us for a beach that is know for its long nights and exuberant atmosphere. It makes obviously a big difference if you’re traveling in high or low season and I’m pretty sure that there will be even more people partying along the coast than when we had been there. If your always ready for a drink or two, you should definitely give Kuta a try.

There a not only bars and clubs in Kuta neither. You will also find lots of surf schools and teachers at the beach. That makes it the perfect spot for everyone who wants to start a first surf lesson spontaneously. A nice colleague of mine told me before our trip: „those people manage to bring everyone on the board“ and she was definitely right. Even I was able to stand my very first wave on the third try. And it’s good value for money too – you have to pay round about 12 Euro for a one hour lesson, which is absolutely fair.

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Tibumana Waterfall

Let’s switch from the big waves to the impressive waterfalls you can find everywhere on Bali. One oft hem, that is easy to reach without a long hike, is Tibumana Waterfall. It’s located near Ubud and it’s such a magical place that you can easily spend some time here. Don’t forget to have an eye on the time though. Sundown is coming pretty fast and early on Bali.

Rice terrace and Bukit Campuhan

It makes sence to combine a trip to Tibumana with a visiti to Ubud. A classic that you can’t miss when traveling to Bali, is the rice terrace in Ubud. I have to admit that it’s pretty touristic but if you look at those vibrant greens and the pattern the fields draw into the hills, you know why it’s such a famous attraction.

Your next stop could be Bukit Campuhan or so called Campuhan Ridge Walk. It’s a two kilometer hike among the beautiful nature of Ubud with an amazing view. There are small cafés and restaurants waiting to tough hikers at both end of the path.

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There are only four regions where the majority of the population is Hindu. India, Nepal, Mauritius and Bali. You can easily spot that when strolling through Bali’s streets – there a small and colorful temples and sacrifices everywhere. Many of those bigger temples are open for visitors. As everywhere else in the world you should invest some minutes to educate yourself  about the dress regulations and codes of conduct before visiting such a sacred place.

Actually there is one temple we would not recommend to visit: Tanah Lot. Sure it’s an amazing building because it’s built on top of a rock in front of the cliffs. But several years ago someone must have made the decision to build a tourism center around this sacred place. Now there are way too many people around and way to many useless stuff you’re supposed to buy.

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Tanah Lot

Instead of spending money on stupid stuff, you should take some time off, drift trough Balinese cities, villages and forests and discover magical places. At the end this is what makes Bali what it is: A really diverse place with many little wonders and surprises. If you get involved with this special vibe you will understand, why there are so many people who come to Bali once and stay forever.

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