ROME DIARY #2

Rome

In der italienischen Hauptstadt kann man selbstverständlich nicht nur köstlich glutenfrei essen, sondern auch jede Menge sehen. Die nachfolgenden Orte findet ihr sicher auch in jedem Reiseführer, es lohnt sich aber, vorab das ein oder andere zu bedenken.

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In Rom wartet an jeder Ecke eine Sehenswürdigkeit auf euch. Das Gute: So lässt sich schon in wenigen Tagen, etwa an einem verlängerten Wochenende, viel erkunden. Das Schlechte: Ihr seid sicher nicht die einzigen, die diese Idee haben. Gerade an Wochenenden ist Rom voller Touristen.

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Gute Planung ist alles

Ein Wochenende in Rom kann gut und gerne in einer der drölftausend Warteschlangen vor einer der unzähligen Sehenswürdigkeiten verbracht werden. Wer sich nicht schon vor Antritt der Reise informiert, was er gerne besichtigen möchte und sich bestenfalls direkt Tickets sichert, ärgert sich vor Ort über die verlorene Urlaubszeit. Für fast jedes Museum lassen sich online Tickets inklusive festem Zeitrahmen buchen. So kann man in vielen Fällen mit stolzer Brust an der Warteschlange vorbeilaufen. Für einige Attraktionen gibt es auch Kombitickets – etwa für das Kolosseum und das Forum Romanum oder die Vatikanischen Museen und den Petersdom. Je nach Wunschliste und Zeitplan bietet sich auch der Kauf eines Roma Passes an. In 48 bis 72 Stunden kann man lange nicht alles sehen, was in Rom sehenswert ist. Folgendes solltet ihr nach Möglichkeit jedoch nicht auslassen:

Kollosseum / Forum Romanum / Engelsburg / Vatikanische Museen / Petersdom / Pantheon / Mund der Wahrheit / Spanische Treppe / Trevi Brunnen  / Tiber

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Lasst euren gesunden Menschenverstand nicht zuhause

Gerade an Wochenenden kommt in Rom an einigen Stellen das Gefühl von einem Wochenmarkt irgendwo auf einer Urlaubsinsel auf – überall wollen hartnäckige Verkäufer etwas an den Mann oder die Frau bringen. Seien es Selfiesticks (wenn ich davon noch einen sehe!) oder Last-Minute-Tickets, mit denen man angeblich ohne Anstehen in den Petersdom kommt. Lasst euch nicht veralbern! Bedauerlicherweise gibt es viel zu viele schwarze Schafe, die euch nur das Urlaubsgeld aus der Tasche ziehen wollen. Wenn ihr euch online Tickets erstanden habt, seid ihr auf der sicheren Seite und müsst euch nicht über ursprünglich freundliche Versprechen ärgern, die dann doch nicht eingehalten werden.

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Erkundet die Stadt zu Fuß

Es gibt viele gute Gründe, um in Rom auf einen fahrbaren Untersatz zu verzichten und stattdessen zu Fuß zu gehen. Hier nur einige von ihnen:

  1. Weil ihrs könnt. Vieles ist in fußläufig prima erreichbar.
  2. Weil ihr so auf eurem Weg Dinge entdeckt, die ihr sonst vielleicht gar nicht gesehen hättet.
  3. Weil Vespa fahren zwar romantisch, aber in Rom unheimlich nervenaufreibend ist.
  4. Weil die U-Bahn nur zwei Linien hat und die Bahnen daher jederzeit unfassbar voll sind.*
  5. Weil die Straßenbahn zwar überall hält, aber gefühlt nach Lust und Laune fährt.
  6. Weil es so gut wie unmöglich ist, nach 22 Uhr noch Tickets für Bus und Bahn zu kaufen. (Über Tag könnt ihr Tickets dagegen an fast jedem Kiosk kaufen. Verkaufsstellen sind stets an einem Außenschild mit einem großen hellblauen T erkennbar.)
  7. Weil Anzeigen oder Durchsagen in Bus und Bahn Mangelware sind. Rätselraten und verwirrte Touristengesichter sind ja auch viel lustiger.
  8. Weil ihr so das dritte Gelato quasi nebenbei verbrennen könnt.

Esst wie die Italiener

Eine Eigenart um die ich die Italiener uneingeschränkt beneide, ist die Wertschätzung für gutes Essen in geselliger Runde. Wenngleich das italienische Essen zum Niederknien lecker ist, scheint es vielmehr um das Miteinander mit Freunden oder Familie zu gehen, als um die eigentliche Nahrungsaufnahme. So ist es Gang und Gäbe, abends im Restaurant einen Aperitivo zu bestellen. Dahinter steckt ein (meist alkoholisches) Getränk nach Wahl und eine Auswahl an Speisen, die untereinander geteilt werden. Meist werden Antipasti wie gegrilltes Gemüse, Oliven, Salate, Pizzabrot oder ähnliches gereicht. Schöner als mit einem Aperitivo und seinen/m Liebsten kann man einen Tag in Rom kaum abschließen.

Unser ungeschlagener Favorit dank köstlichem Essen, spontan kreierten Drinks und dem nettesten Service der Welt ist das  Soul Food (Via Dei Sabelli 193). Am Wochenende lohnt es sich, einen Tisch zu reservieren.

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Esst Gelato!

Allein schon, um euch durch all die Eisdielen zu testen, die je nachdem welcher Quelle man glauben mag, die beste Roms sein soll. Nach drei Tagen und so vielen Kugeln Eis, dass ich irgendwann aufghört habe zu zählen, war mein Favorit tatsächlich der Klassiker: Giolitti (Via degli Uffici del Vicario, 40). Nur hinsetzen solltet ihr euch nicht unbedingt. Das Eis auf der Hand ist nicht nur etwas günstiger, sondern ihr umgeht auch den unhöflichen Service, der sich von den Soul Food Jungs ruhig eine Scheibe abschneiden könnte.

*Meine Lieblingsitalienerin hat mir erklärt, warum das so ist: Das U-Bahn-Netz in Rom soll angeblich schon seit Jahrzehnten erweitert werden. Allerdings schlummert in der italienischen Hauptstadt nach wie vor so viel Geschichte unter der Erde, dass mit jeder neuen Grabung für eine neue Bahn-Linie neue historische Funde zu Tage gefördert werden. Und dann heißt es jedes Mal: Baustop, bis der Ausgrabungsort wissenschaftlich geprüft wurde. Und so bleibt es bis zum heutigen Tage eben bei zwei Linien.

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In the capital of Italy you can do more than just having delicious glutenfree food. The following sights and places are definitely part of every travel guide but I would love to share some advices with you that could be helpful along your journey.

In Rome there are sights at every corner. The good thing: you don’t really need a lot of time to explore the city, a long weekend ist he perfect choice. The bad thing though: You won’t be the only one with that idea. Especially at the weekends Rome is packed with tourists.

A good plan is everything

It’s easy to spend your whole Rome weekend in one of those 29472041 queues in front of the sights. If you don’t invest some time in the preparation of your trip and the booking of some e-tickets, you will probably be angry about your naivety at the end. There are e-tickets available for almost every museum and you can block yourself a specific time space when you would like to visit. There are even several options of ticket combination for example fort he Colosseum and the Forum Romanum you can save money with. According to the duration of your trip, it can also be useful to invest in the „Roma Pass“. Within 48 to 72 hours you will definitely not be able to see everything that Rome has to offer. But you should definitely not miss the following:

Colosseum / Forum Romanum / Castle St’Angelo / Vatican Museums / St Peter’s Basilica / Pantheon / Bocca della Verità / Spanish Steps / Trevi Fountain / Tiber

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Don’t leave your brain back home

Sometimes at the weekends the city center of Rome is pretty similar to the popular markets you can find on every touristic island. Hundreds of quite persistant salesmen try to sell you stuff you don’t need or want – such as selfie sticks (I just can’t see them anymore!) or last-minute-tickets (most oft hem fake) for the sights to skip the line. If you bought your tickets online you can be sure that you don’t need anyone with nice promises they won’t keep at the end.

Discover the city by foot

There are many reasons why you should forego any vehicle and discover the city center of Rome by foot. Here are some oft hem:

  1. Because you can. Most of the sights are nearby.
  2. Because with doing so you will probably discover things you would not have seen if you took the metro.
  3. Because taking a Vespa sounds pretty romantic but Rome’s traffic is terrible.
  4. Because there are only two metro lines that are always packed with people.
  5. Because the tram has stops everywhere in the city but there seems not the be any fixed timetable you could rely on.
  6. Because it’s almost impossible to get a ticket after 10 pm. (At daytime you can recognized the shops that are selling tickets by the light blue T in front of their doors)
  7. Because displays and announcements are rarely to find. (It’s way more fun to watch those tourists look for their stop our walking back to it.)
  8. Because you can burn your third portion of Gelato with every step you take.

 

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Have dinner like an Italian

Something I’m a little jealous of ist he italian appreciation of good food with good in convivial gathering. Even though the Italian kitchen is delicious, the focus seems often not to be on the food but on spending qualitytime with your loved ones. At nighttime it’s common to order an „Aperitivo“. It consists of a drink of your choice and some kind of appetizer (such as grilled vegetables, cheese, olives…) that you can share with your friends. There is no better way of ending a day in Rome than with an Aperitivo.

Our favorite was (due to the delicious food and the amazing service) Soul Food (Via Dei Sabelli 193). You should definitely book a table at the weekend.

Eat Gelato!

At least to test all the ice-cream parlors that pretend to be the best in Rome. After three days and so many scoups of ice-cream that I stopped counting, my personal favorite actually is a classic: Giolitti (Via degli Uffici del Vicario, 40). You should go fort he take-away-option as it’s a little less expensive and you can skip the unfriendly service at the tables.

 

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